Johanna Moertl
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Alles bleibt besser von Johanna Moertl

Ein Ex-Mann, ein junger Nachbar, eine Teenie-Tochter und ein ungewöhnlicher Fund wirbeln Katharinas Leben in der beschaulichen Wiener Vorstadt gehörig durcheinander.

Eine turbulente Familiengeschichte mit jeder Menge Verwicklungen, einer Handvoll Geheimnisse, aber auch einer großen Portion Liebe.

Quelle: Amazon
 
 

Verlag: Selfpublisher
Seiten: 182
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 

Das Cover wäre jetzt prinzipiell nicht unbedingt eines, zu dem ich in der Buchhandlung gegriffen hätte, weil es fast wie ein Sachbuch aussieht. Das war zumindest mein Gedanke bevor ich es gelesen habe. Jetzt im Nachhinein betrachtet, passt es aber einfach super und hat auf jeden Fall auch mit dem Inhalt des Buches zu tun.

Schwierig einen guten Einstieg in meine Rezension zu finden. Denn es gibt hier mehrere Personen, die hier zum Zug kommen. Während es am Anfang nur Katharina und Max sind, gesellen sich nach und nach noch andere Sichtweisen dazu.

So lernt der Leser nicht nur die Gedanken und Gefühle von Katharina und Max kennen, sondern auch von David, Lola, Valerie und sogar von Ruth. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht, denn alle Personen kennt man zu diesem Zeitpunkt schon sehr gut. Sie sind ja doch alle miteinander verbandelt.

Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg nicht so leicht gefallen ist. Was bestimmt daran liegt, dass der Spannungsbogen doch recht niedrig gehalten ist, aber auch das muss so sein. Es geht hier mehr ums Zwischenmenschliche und um den Versuch neue Wege zu gehen, dabei aber auch immer wieder zu scheitern, um sich dann doch wieder hochzukämpfen.

Irgendwann hatte mich die Autorin mit ihrem Schreibstil dann aber komplett überzeugt und so habe ich das Buch auch recht schnell durchgelesen. Denn auch wenn ich dachte, der Spannungsbogen sei gering, sind doch immer wieder genug Dinge passiert, die dann doch alles durcheinander gewirbelt haben. Leicht hatte es keiner der Protagonisten.

Ich will gar nicht zu viel verraten, das müsst ihr unbedingt selbst alles kennen lernen. Ich fand es auf jeden Fall toll und bin gefühlt immer noch in der Geschichte gefangen, weil sie einfach unglaublich real war.

 

Ein toller Roman, der mich trotz Startschwierigkeiten von sich überzeugen konnte. Es gab realitätsnähe Protagonisten, unvorhersehbare Dinge, wie sie nur das Leben schreibt, viele Aufs und Abs, einige Überraschungen und vor allem viele Geheimnisse, die mich echt oft kalt erwischt haben. Ein wunderbarer Schreibstil, der mich das Buch sehr schnell durchlesen hat lassen. Auf jeden Fall empfehlenswert.

 
 
 

 

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