Rezension

Das Licht in meiner Dämmerung von Sarah Saxx

Als Dunkelheit über sie hereinbricht, wird sie zum Licht in seiner Dämmerung.
 Eleonore Zander hat nicht nur den für sie wichtigsten Menschen verloren, sondern muss auch um ihr eigenes Leben fürchten. Auf der Flucht trifft sie auf den mürrischen Ethan McConnor, der zurückgezogen in den Wäldern am Fuße der Rocky Mountains lebt. Er bietet ihr Zuflucht an, als sie schwer traumatisiert und zu Tode verängstigt am Straßenrand kauert. Mit seinen langen Haaren und dem dichten Bart wirkt er eher wild als vertrauenserweckend. Sein Blick ist düster, beinahe angsteinflößend, und doch bleibt Eleonore nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen.
Fernab der Zivilisation begibt sie sich in den Schutz dieses Mannes, dessen raue Schale sie nach und nach durchdringt. Aus Angst wird Neugierde. Aus Neugierde Interesse. Und aus Interesse Wertschätzung sowie eine tiefe Zuneigung, mit der sie beide nicht gerechnet haben. Besonders Ethan nicht, der seit seiner Kindheit niemandem wirklich nahe sein kann. Trotzdem gelingt es Eleonore, sein versteinertes Herz auf eine Weise zu berühren, dass er sie um jeden Preis vor der drohenden Gefahr retten will. Zur Not auch mit seinem Leben.

 
 Autor: Sarah Saxx
Verlag: SP
Seiten: 460
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 

Das Cover ist so gar nicht typisch für Sarah Saxx. Und obwohl ich ihre anderen Cover immer liebe, muss ich sagen, dass es für Das Licht in meiner Dämmerung kein schöneres und passenderes Cover geben könnte.

Direkt von Beginn an, geht es schon richtig zur Sache. Denn das erste Kapitel beginnt mit einer Verfolgungsjagd. Diese hat mich gleich mal richtig gepackt und die Spannung hat mich ganz hibbelig gemacht. Ich kann aber auch nicht sagen, dass die Spannung irgendwann abgeflaut wäre. Wirklich nicht, sonst hätte ich das Buch ja auch nicht fast in einem Rutsch durch gelesen. Meine Gefühle sind hier Achterbahn gefahren, denn es war einfach alles dabei. Angst, Staunen, wieder Angst, Charaktere die einem ans Herz gewachsen sind, jede Menge Spannung, Orte in die man sich verliebt hat, Tränenmomente, Gänsehautmomente, soooo viel Liebe und zeitgleich aber auch so viele Dämonen, die es zu bekämpfen gab, weswegen mein Herz bestimmt oft kurze Aussetzer hatte.

Eleonora (aussprechen dürfte ich diesen Namen nie, denn das würde sich vermutlich absolut falsch anhören) ist eine unglaublich starke Person. So viele Dinge, die sie durch machen musste, welche andere Menschen vermutlich gebrochen hätten und trotzdem hat sie nie aufgegeben, war meistens positiv und eine absolut liebenswerte Protagonistin.

Ethan war da schon das komplette Gegenstück. Mürrisch, Einzelgänger, angsteinflössend. Und doch wurde recht schnell klar, dass all das seine Gründe hatte. Ich war wirklich gespannt, was es mit seiner Geschichte auf sich hatte. DARAUF war ich aber dann doch nicht eingestellt, dieses hat aber für mich einfach alles erklärt. Und obwohl er so mürrisch war, mochte ich ihn trotzdem sehr gerne. 

Es ist einfach unglaublich was dieses Buch mit mir angestellt hat. Durch die abwechselnden Kapitel aus Eleonoras Sicht und Ethans Sicht, war ich direkt im Bann der beiden. Ich mag diese abwechselnden Sichten, da kann ich mich besser in beide hineinversetzen und kann mit beiden mitlachen, mitlieben, mitfühlen und leider auch mitleiden. Das Licht in meiner Dämmerung (ein wunderschöner Titel) ist einfach ein wahnsinnig schönes Buch und das obwohl es einige gar nicht schöne Teile gab. 

Eine richtig packende, spannende, gefühlvolle Geschichte, die ich nur absolut empfehlen kann. 

 
 
 
 
 

 

Du darfst diesen Beitrag gerne teilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code