Buch Julia K. Rodeit Der Himmel über den Highlands
Rezension

Der Himmel über den Highlands von Julia K. Rodeit

Die Autorin Ella Sommerfeld leidet nach dem überraschenden Erfolg ihres letzten Romans an einer handfesten Schreibblockade. Und ausgerechnet jetzt soll sie ein gemeinsames Buch mit einem anderen Schriftsteller schreiben. Hals über Kopf nimmt Ella daher das Angebot an, auf einer schottischen Burg ein Schreibseminar zu leiten. Im rauen Klima der Highlands gelingt es ihr schnell, auf andere Gedanken zu kommen. Das liegt nicht zuletzt an ihrem äußerst charmanten Schreibschüler Patrick Röder, der nicht nur verdammt gut schreiben kann. Gelingt es ihm, Ella aus ihrer Krise zu helfen? Und welche Motive verfolgt er dabei? 
Quelle: Amazon
 
Verlag:
Seiten: 198
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 

Das Cover verspricht tolle Lesestunden in einem wunderschönen Umfeld. Und das Setting war wirklich genial. Die Burg hatte ich richtig vor Augen und dank der tollen Beschreibung hat es mir in meiner Fantasie an keinem Detail der Burg gefehlt. 

Ella, hauptberuflich Autorin, hat mit dem Verlagsleben zu kämpfen, weswegen sie kurzerhand reißaus nimmt und nach Schottland verschwindet. Ich hab ihre Gefühle sehr gut nachempfinden können und auch den Grund ihrer Blockade gut verstehen können. 

Das Buch hat mich sofort gepackt und ich war total begeistert, ab der Hälfte ca hat diese Euphorie dann irgendwie nachgelassen. Ich hätte mir in der Geschichte ein bisschen weniger Autorenleben und ein bisschen mehr Highlands gewunschen. Denn gerade von dieser schönen Umgebung hätte ich gerne mehr gelesen. Außerdem waren mir manche Wendungen zu vorhersehbar, was die Spannung dann leicht getrübt hat.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch die detaillierten Beschreibungen haben es mir leicht gemacht, mir die Orte auszumalen. 

Von der Geschichte möchte ich nicht zu viel verraten. Ich kann aber sagen, dass es ein gutes Buch war, mit einem tollen Setting, gut ausgearbeiteten Charakteren, einem Einblick ins Autorenleben, einer wunderschönen Burg und einer schönen Liebesgeschichte. Auch wenn sie mich nicht voll und ganz überzeugen konnte, war sie angenehm zu lesen.

 
 
 
 

 

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