Thienemann Esslinger Torsten Fink
Rezension

Die Runenmeisterin von Torsten Fink

Packender Fantasyroman des Bestsellerautors.

Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen. Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

Quelle:Amazon

 
 Autor: Torsten Fink
Seiten: 448
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 
 Liebe auf den ersten Blick würde ich es nennen, wenn ich daran zurück denke, wie ich das Cover das erste mal gesehen habe. Eins ist für mich ganz klar, es sieht einfach wahnsinnig gut aus. Auch der Klappentext hat mich sofort gepackt und ich musste es unbedingt lesen. Möglicherweise waren meine Erwartungen durch Cover und Klappentext einfach zu hoch, denn so wirklich überzeugen konnte mich die Geschichte nicht.
 
Das Buch wurde aus der 3ten Person geschrieben, was nicht immer unbedingt mein Fall ist, aber hier hat es mich nicht gestört. Was mich mehr gestört hat, war diese Oberflächlichkeit, die sich durch das Buch gezogen hat. Die Charaktere wurden kaum richtig beschrieben. Ich könnte von jedem einzelnen, keine 5 Eigenschaften aufzählen. Wirklich schade und ich glaube das war mit ein Grund warum es mich nicht unbedingt packen konnte. Wirklich viel “Runen-mässiges” war eigentlich auch nicht vorhanden. Immer wieder ein bisschen üben, vereinzelt eine Rune hier und eine da, da hätte ich mir definitiv mehr Detail gewünscht.
 
Der Schreibstil an sich war super, der damaligen Zeit angepasst, wirklich stimmig. Aber von der Geschichte her habe ich einfach mehr erwartet. Phasenweise war es mir zu sehr in die Länge gezogen, was die Freude an der Reise, mit dem Lar und den Geschwistern, geschmälert hat. Vermutlich wird das alles im nächsten Band gelüftet, aber in diesem Band bekommt man, zusätzlich zu denen aus dem Klappentext, noch mehr Fragen zum drüber nachdenken, aber so gut wie keine Antworten.
 
Von der Idee her super, aber leider hat mir diese Ausführung nicht so wirklich zugesagt, was ich noch immer wahnsinnig schade finde. 
 
 
 
 

 

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