Rezension

Frei für die Liebe von Emma S. Rose

Wie schnell musst du laufen, um deiner Vergangenheit zu entkommen?

Ein Neuanfang ist alles, was Ava im Sinn hat, als sie quer durchs Land reist, um ihr Studium anzutreten. Viele Jahre hat sie sich auf genau diesen Moment gefreut, wenn ihre Wunden die Chance bekommen, endgültig zu heilen. Als sie direkt an ihrem ersten Tag ungeplant auf einer Party landet und dort dem attraktiven Gus gegenübersteht, ahnt sie nicht, dass ihre zurückhaltende Art seine Neugierde weckt. Während sie noch versucht, sich in ihrem neuen Leben zu orientieren, setzt er alles daran, ihr Vertrauen zu gewinnen. Schon bald befindet sie sich in einem inneren Widerstreit:Wie viel kann sie von sich preisgeben, ohne ihre schrecklichen Geheimnisse zu verraten? Und hat sie ihre Vergangenheit wirklich hinter sich gelassen, oder drohen ihre Dämonen schon längst, sie wieder zu verschlingen?

Quelle: Amazon

 Autor: Emma S. Rose
Verlag: SP
Seiten: 438
 
 

Das Cover gefällt mir richtig gut und nachdem ich den Schreibstil von Emma S. Rose schon in anderen Büchern toll fand, musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Das Buch ist definitiv hart. Es ist hart zu lesen, was Ava alles über sich ergehen lassen musste und es ist hart zu sehen, was das aus ihr gemacht hat. Und doch gibt es so viel Hoffnung, Liebe und Stärke, dass die Angst und der Schmerz oft in den Hintergrund gedrängt wurden.

Was mir sehr gut gefallen hat war, dass man als Leser immer nur soviel erfahren hat, wie die anderen. So viel wie Ava gerade bereit war zu erzählen. Das war die richtige Dosis Wahrheit, denn ich habe ohnehin schon mitgelitten mit ihr und oft Tränen in den Augen gehabt. Alles auf einmal hätte ich nicht geschafft.

Aber trotzdem war das Buch auch wirklich schön, denn es macht jede Menge Mut. Es gab wunderbare Freunde, deren Beistand einfach wahnsinnig wichtig war und jede Menge Hoffnung und Zuversicht gespendet hat. Und natürlich nicht zu vergessen Gus, der zu jeder Tages und Nachtzeit für Ava da war und so Verständnisvoll und Selbstlos war, dass ich alleine deswegen schon oft Tränen in den Augen hatte, vor lauter Rührung.

Ein wahnsinnig gutes aber auch mitreißendes Buch, das zeigt dass es sich lohnt zu kämpfen, dass Freundschaften und vor allem die Liebe einen stärker machen und dass man trotz einer schlimmen Vergangenheit wieder Glück empfinden kann, auch wenn es kein einfacher Weg ist.

 
 
 
 

 

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