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Going Berserk von Dominique Heidenreich

Larkins Mission war einfach: Die Gruppe Wissenschaftlerinnen beschützen, die den Kreathar helfen sollen, die Ursache für ihre Stillgeburten zu finden.
Doch nicht jeder auf Krea, dem Heimatplaneten, war glücklich über die Einmischung einer niederen Spezies wie der Menschheit und sähen sie lieber tot, als ihre Hilfe anzunehmen.
Zu scheitern würde ihre Hinrichtung auf der Erde bedeuten, doch das Überleben ihrer Freundinnen zu sichern wird zu einer Zerreißprobe, die sie ohne Jokrhars Hilfe wohl nicht bestehen wird.
Alles was sie tun muss, ist einen Weg finden ihm zu vertrauen.
Quelle: Amazon
 
Verlag: SP
Seiten: 318
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 

Das Cover ist ein Traum und gefällt mir wahnsinnig gut, auch wenn es irgendwie schon ziemlich nach einem Sci-Fi Buch aussieht und ich normalerweise nicht unbedingt ein Fan davon bin. Aber das Cover hat mir trotzdem auf Anhieb gefallen. Vor dem Inhalt habe ich mich ein bisschen gefürchtet, eben weil ich kein Sci-Fi Fan bin, aber hey es ist von Dominique Heidenreich und musste somit unbedingt von mir gelesen werden. Immerhin habe ich ihre Lenara Reihe auch total geliebt. Und trotzdem bin ich komplett objektiv an die Geschichte ran gegangen, wie es mir gefallen hat das könnt ihr jetzt lesen.

Larkin ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern eigentlich ein Versuchskaninchen. Denn ihr Erzeuger hat sie zum Berserker gemacht….. zu einer ziemlich gefährlichen und tödlichen Waffe. Was anfangs noch eine tödliche Waffe war hat sich im Laufe des Buches sensationell weiterentwickelt, das hat mir richtig gut gefallen, denn Dinge die anfangs unmöglich waren, waren gegen Ende hin nicht mehr wegzudenken. Ich mochte Larkin sofort, ihren Beschützerinstinkt, ihre Art mit ihrem Berserker-Ich umzugehen und ihre Gedanken darüber. Und zum Lachen hat sie mich auch immer wieder gebracht.

Und dann gibts noch Jokrhar, den Alien. Ein richtig tolles Wesen, das ich ebenso von Anfang an mochte, denn er war einfach besonders. Kein Bad Alien, aber anfangs auch nicht wirklich ein Good Alien, er war irgendwie ein bisschen schwer zu durchschauen und dabei wiederum so richtig faszinierend. Hach, ich mochte ihn……. einfach weil Ralestra.

Die Sci-Fi Elemente, vor denen ich mich so gefurchten habe, waren sensationell beschrieben und dabei nicht erdrückend. Schwer zu beschreiben, aber ich fand sie auf jeden Fall wunderbar gelungen. Genauso wie die komplette Geschichte. Die Orte waren wunderbar beschrieben, die Aliens richtig gut überlegt und die Spannung phasenweise wirklich arg vorhanden. Es gab für mich keine Längen, denn es war einfach nie langweilig, eher total faszinierend, manchmal auch mit Dahin-Schmelz Momenten und dann wiederum so richtig heftigen Szenen. Im Gesamtpaket aber definitiv sensationell.

Das große Boom hat mich jedesmal eiskalt erwischt, ich hatte einfach nie damit gerechnet. Und eines ist sicher, diese Geschichte ist auch nicht vorhersehbar.

Ein richtig geniales Buch, bei dem man sich nicht von den Sci-Fi Elementen abschrecken lassen sollte, weil sie einfach nicht erdrücken. Ein sensationelles Setting, perfekt gelungene Protagonisten und eine Geschichte, die nicht nur Schmetterlinge in den Bauch zaubert, sondern auch zum Lachen bringt, manchmal echt bitter ist, aber auch jede Menge Spannung mit sich bringt. Definitiv empfehlenswert! Ich liebe dieses Buch……. einfach weil Ralestra!

 
»Schieß los.« Er sah mich entsetzt an. »Ich habe keine Waffe bei mir.« Da rutscht man einmal unabsichtlich in die Muttersprache und dann auch noch mit einer Redewendung übers Schießen. Deshalb schickte man mich besser nicht auf diplomatische Missionen. Quelle: Going Berserk

 

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