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Rezension,  Werbung

Im Dschungel der Liebe von Melissa Foster

Die Remingtons sind eine Serie von zeitgenössischen Liebesromanen, die jeder für sich oder als Teil der Reihe »Love in Bloom – Herzen im Aufbruch« gelesen werden können.

Im Dschungel der Liebe
Kate Paletto arbeitet für die Hilfsorganisation »Artists for International Aid« in Belize, wo sie es als Projektleiterin immer wieder mit egozentrischen Prominenten zu tun hat, die ihren Freiwilligeneinsatz zum Aufpolieren ihres Rufs missbrauchen. Sie liebt Land und Leute und eigentlich auch das Hilfsprojekt, doch der Umgang mit so vielen divenhaften Schein-Freiwilligen hat sie misstrauisch gemacht, und mittlerweile zweifelt sie sogar an ihrem eigenen Einsatz. Als der umwerfend gut aussehende, charmante Sage auftaucht, werden Gefühle in ihr wach, die sie lange begraben hatte – obwohl er für all das steht, was sie verabscheut.

Der wohlhabende Maler und Bildhauer Sage Remington entflieht seinem New Yorker Alltag mit einem zweiwöchigen Freiwilligeneinsatz und hofft herauszufinden, wie jemand, der so viel hat wie er, sich so leer fühlen kann. Von Kate, deren Art zu leben er bewundert, ist er sofort fasziniert, und die Anziehungskraft zwischen ihnen ist unbestreitbar. Aber Sage ist nach Belize gekommen, um nach einem Sinn in seinem Leben zu suchen, nicht um eine Frau zu finden.

Und doch kommen sie sich näher in diesem romantischen Dschungelparadies – mit jedem Blick und jedem spätabendlichen Gespräch etwas mehr. Sage legt sich ins Zeug, um Kate davon zu überzeugen, dass ihre Vorurteile nur ein Missverständnis sind, während Kate ganz in ihren inneren Konflikt verstrickt ist. Dabei kann sie den schönen, großherzigen Mann kaum ignorieren, der wie sie gegen die Ungerechtigkeiten der Welt angehen möchte und der nichts lieber will, als sie zu lieben.

Quelle: Amazon
 
 
Verlag: World Literary Press
Seiten: 402
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 

Wenn ein neues Buch von Melissa Foster erscheint, freue ich mich immer sehr darauf. Zuerst waren es die Bradens, die mich begeistert haben und jetzt die Remingtons. Bei beiden Familien bewundere ich immer wieder den Familienzusammenhalt, so auch hier. Obwohl Sage und Kate weit weg waren von der Familie, sickerte der Zusammenhalt der Remingtons wunderbar durch.

Kate war eine taffe und sehr warmherzige Frau. Schon in ihrer Kindheit ist sie mit ihren Eltern ständig gereist und hat den Menschen geholfen, das hat sie auch nie geändert. Man hat gemerkt, wie wichtig ihr die Stadt Belize und ihre Bewohner waren und wie sehr sie sich Verönderungen für diese gewünscht hat und dafür auch alles mögliche getan hat.

Sage war auf der Suche nach etwas, was seinem Leben Sinn gab. Auch er war wahnsinnig warmherzig, schon bevor er in Belize ankam und das hat sin Belize seinen Höhepunkt erreicht.

Die Lovestory der beiden hat sich zeitlich gesehen ziemlich schnell entwickelt, was mir persönlich beim Lesen gar nicht so schnell vorkam, weil die Tage immer ziemlich lange beschrieben wurden. Das hat für mich alles sehr gut zusammengepasst und war schön zu lesen. Es gab einfach sehr viel zu erleben.

Der Schreibstil der Autorin war gewohnt flüssig und hat die Gefühle perfekt transportiert. Ich habe mit Kate mitgelebt, mitgezweifelt und ihre Schmetterlinge im Bauch gespürt, genauso wie bei Sage. Phasenweise hatte ich das Gefühl, dass die Emotionen und Zweifel schon zu oft durchgesprochen wurden, aber trotzdem finde ich, dass die Geschichte gut gelungen ist. Auch der Dschungel und das Leben in Belize wurde sehr bildlich beschrieben und hat mir gut gefallen.

 

Eine tolle Geschichte über Liebe, Zusammenhalt, Kunst, Abenteuer, den Mut Dinge zu verändern und der Angst vor Unbekanntem und Veränderungen. Man lernt hier eine Welt kennen, die man vom Hörensagen kennt, aber selbst noch nie erlebt hat und fängt danach doch zum Nachdenken an. Und das alles in einem sehr interessanten Setting, dem Dschungel.

 
Dadurch stumpfen Menschen ab, wenn sie Dinge tun, die sie tun müssen, obwohl sie nicht mit dem Herzen dabei sind.
 
 
 

 

 

 

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