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Imperfect Match – Liebe ist eigenwillig von Ina Linger & Cina Bard

Alles könnte für Emma so wundervoll sein. Sie fährt mit ihrem besten Freund und Mitbewohner Colin, in den sie heimlich verliebt ist, für fünf Tage nach London und trifft sich dort auch noch mit ihrer Internet-Freundin Anna, alias Midnightrider, um diese endlich mal persönlich in die Arme schließen zu können. Jedoch gibt es da ein kleines Problem: Emma hat sich bei Anna als Mann ausgegeben und wagt es nicht, diesen Betrug zuzugeben, weil sie ihre momentan beste Freundin nicht verlieren will. Ihr bleibt somit keine andere Wahl, als auf Colins großzügiges Angebot, sich für sie auszugeben, einzusteigen und ihren Plan ihn auf der Reise zu verführen, den neuen Umständen anzupassen.
So richtig kompliziert wird alles allerdings erst, als Colin deutliches Interesse an Anna zeigt und Annas Bruder Ben zusätzlich nicht nur ständig Emmas sorgsam ausgefeilte Pläne durchkreuzt, sondern auch noch ihre Gefühlswelt gehörig durcheinanderwirbelt.
 
Verlag:
Seiten: 290
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 

Das Cover finde ich total süß und die Skyline von London passt einfach perfekt. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen, denn er versprach lustige Lesestunden.

Emma, die immer als Kumpeltyp wahrgenommen wurde, war mir total sympathisch. Natürlich wollte sie auch endlich als Frau wahrgenommen werden und genau aus diesem Grund konnte ich ihre Verliebtheit in Collin phasenweise echt gut verstehen.

Prinzipiell bin ich bei solchen Lügenkonstruktionen immer etwas vorsichtig, weil ich diese für gewöhnlich nicht wirklich mag, bzw. es für mich oft einfach unverständlich ist. Das war hier anders, denn man merkt schnell, dass in diesem Lügenkonstrukt etwas ganz und gar nicht passt. Und aus diesem Grund, konnte ich die Geschichte wirklich genießen und sehr viel darüber lachen.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen. Ich hätte nie im Leben bemerkt, dass hier 2 Autorinnen schreiben, weil man einfach keinen Unterschied gemerkt hat. Die Protagonisten waren total authentisch und die Dialoge oft echt witzig.

Was für mich ein paar Längen hatte, war die Schwärmerei für Collin. Das war mir manchmal etwas zu langwierig, auch wenn es trotzdem zu Emma gepasst hat. Die Freundschaft die sich entwickelt hat zwischen Anna, Collin, Emma und Ben fand ich aber toll und ich habe es sehr genossen, den Aufbau dieser mitzuerleben.

 

Eine tolle Geschichte mit wunderbaren Protagonisten, viel Gefühl, aber auch witzigen Dialogen. Ein Buch über eine super Freundschaft, über den Wunsch begehrt zu werden und einem Verwirrspiel erster Klasse. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe das Buch sehr genossen.

 
 
 

 

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