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(Interview) Marion Hübinger


In 3 Tagen erscheint das neue Werk von Marion Hübinger “Krieger der Lüfte” im Papierverzierer Verlag. Deswegen habe ich der lieben Marion ein paar Fragen gestellt. Ihr seid gespannt richtig? Na dann will ich euch nicht länger auf die Folter spannen…… Los gehts


Hallo Marion, erstmal herzlichen Dank dass du dir die Zeit für das Interview nimmst. In ein paar Tagen erscheint dein Buchbaby „Krieger der Lüfte“ . Wie fühlt sich das an? Bist du sehr nervös oder total ruhig?
Das ist eine echte Achterbahnfahrt, mal bin ich völlig tiefenentspannt, und dann werde ich total nervös, wenn ich nur daran denke, was das alles mit sich bringt… dieses Hoffen und Bangen, ob wer meine Protagonisten genauso lieben wird wie ich, das Warten auf die ersten Rezis, wie soll das nicht aufregend sein?!

Du bist ja seit kurzem eine Papierverziererin.Wie gefällt dir die Zusammenarbeit mit dem Verlag bis jetzt?
Das ist so was von grandios!! Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass der Verlag sich mit solchem Herzblut für mich und mein Buch einsetzt, denn das ist keineswegs selbstverständlich.

Beim Cover Reveal von deiner Neuerscheinung waren alle komplett geplättet und es gab wirklich nur Komplimente. Bist du genauso verliebt in das Cover wie deine Leser?
Ob ich das Cover mag? Und wie!!! Es passt nicht nur genial zu meiner Geschichte, sondern auch zu mir. Und vor allem wurde dabei mein Vorschlag berücksichtigt, mit dieser Szene aus dem Buch zu spielen. Es hat mich sehr berührt, wie begeistert die Reaktionen beim Coverreveal waren.

Auch der Klappentext klingt richtig gut. Was wird uns alles erwarten?
Ein ungeplanter Sprung in eine völlig fremde Welt, in der Leyla, meine Protagonistin eine ganze Skala von Gefühlsausbrüchen durchlebt, angefangen von ´ich will hier sofort wieder weg` bis hin zu ´ich würde alles für die Menschen dort geben`. Ihr werdet Leyla durch düstere Wälder folgen, sie mit einem Mann konfrontiert sehen, der all ihre Hoffnung ist zurückzukommen, und doch ihre größte Herausforderung werden wird, und vielleicht werdet ihr euch auch auf die eine oder andere Seite schlagen. Ich bin gespannt

Nachdem es ja um den Krieger der Lüfte (der Adler) handelt , interessiert mich natürlich was dich an Adlern so fasziniert, dass du über sie schreibst. Oder war es einfach nur ein Adler, weil Pinguine nicht fliegen können und somit nicht gepasst haben?
Das ist eine gute Frage und leicht zu beantworten: es gab nie ein anderes Tier, der Adler war von Anfang an da, vielleicht sogar noch vor der Geschichte.

Vögel spielen eine große Rolle für mich, Elstern, Amseln und Krähen fliegen ständig um unser Haus, jagen sich gegenseitig, wegziehende Vogelschwärme, bei denen ich mich frage, in welcher fernen Gegend sie landen werden, mich faszinieren die Vögel auf der Jagd, wie sie in der Luft über ihrer Beute kreisen, aber auch die Falknerei, die eine lange Tradition hat und heute noch auf Mittelalterfesten oder in Tierparks bewundert werden kann. Aber für die Geschichte brauchte ich einfach einen der größten Raubvögel, majestätisch und gefährlich zugleich.

Es handelt außerdem von einer Pilgertour. Hast du selbst schon mal eine gemacht? Oder hast du es noch vor?
Ob man das wohl merkt? Ich nehme die Leser tatsächlich auf ein Stück meiner eigenen Pilgerwanderung mit. Der Jakobsweg fasziniert mich schon lange, aber ich habe klein angefangen und bin von München aus mehrere Etappen des bayerischen Jakobswegs gelaufen. Und schon unterwegs wusste ich, dass ich irgendwann eine Geschichte darüber schreiben würde…

Woran schreibst du gerade? Wird es noch weitere Teile von Krieger der Lüfte geben oder bleibt es ein Einzelband?
Wenn die Leser Lust auf mehr bekommen, dann habe ich da schon einen zweiten Teil in Planung. Ansonsten liegen mehrere Projekte in der Warteschleife, ein Jugendthriller, eine neue Fantasygeschichte, und aktuell überarbeite ich mein Debüt, das 2014 bei Impress erschienen war.

Ich hab Amazon ein bisschen ausgefragt über dich , und dieses hat mir verraten dass du in einer kleinen Buchhandlung arbeitest. Wie schaffst du es. neben Job und Familie zu schreiben? Wieviel Zeit hast du dafür?
Wann schreibe ich? Tja, das frage ich mich manchmal auch, mein Tag könnte glatt ein paar Stunden mehr haben. Morgens vor der Arbeit, sobald alle aus dem Haus sind und ich noch ein Stündchen Zeit habe, im Kopf spinne ich meine Geschichten auch auf dem Weg zur Arbeit weiter, während ich auf dem Fahrrad meine 6km fahre, und abends kann es schon mal sein, dass ich mich völlig ausklinke zum Schreiben, was aber nur geht, weil meine Kinder schon groß sind. Meine Arbeit in der Buchhandlung liebe ich genauso wie meine Familie, und seit ein paar Jahren eben auch das Schreiben. Ich könnte nichts davon in meinem Leben missen.


Und da kommt auch schon die letzte Frage. Kennst du das Spiel Säurebad und Zuckerstück? Du lässt den heutigen Tag Revue passieren und
benennst ein Zuckerstück -etwas positives und ein Säurebad-etwas
negatives. Was ist heute dein Zuckerstück und Säurebad?
Ich bin ein schrecklich positiv denkender Mensch (schrecklich, weil es andere fast schon nervt), und Säurebad gibt’s bei mir kaum. Heute, an einem eisig kalten, aber sonnigen Sonntag, gab es so viele Zuckerstücke, hm, ich sag mal, der Tag hat schon mit einem Zuckerstück gestartet, nämlich ein Geburtstagsfrühstück bei ganz lieben Freunden, und als Säurebad wähle ich, dass meine ersten selbstgemachten Falafel abends missraten sind, weil ich in der Eile im Rezept überlesen hatte, dass man sie frittieren muss (ich habe keine Friteuse =().

Danke für das tolle Interview und viel Erfolg mit deinem neuen Buchbaby ❤


Leylas Freund wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich mit ihr zusammenzuziehen. Doch statt mit ihm gemeinsam Pläne zu schmieden, bucht die junge Verlagsangestellte spontan eine längere Pilgertour von München nach Lindau, um der endgültigen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ob da das Schicksal seine Finger im Spiel hat, da sie am vierten Tag bei einem harmlosen Spaziergang im Klosterpark in eine völlig fremde Welt katapultiert wird? Eine Welt, in der sie von dem gut aussehenden Akim, einem der letzten Angehörigen seines Volkes, gefunden wird. Für ihn ist gleich klar, dass sie gerufen worden ist, um den Krieger der Lüfte, einen riesigen mörderischen Adler, zu vernichten. Ihre folgenschweren Entscheidungen beeinflussen allerdings nicht nur das Leben von Akims Volk – sie betreffen auch ihr Leben, zumal sie mehr als nur einem Feind gegenübersteht.

Erscheint am 08.03.2018

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