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Klischees in Büchern- Was ich davon halte

Es ist wieder soweit und wir haben einen neuen schlauen Freitag für euch. Heute geht es um Klischees in Büchern. Die Definition an sich klingt ja eigentlich echt abwertend, aber ich mag Klischees. Nicht non stop und in einer Tour das selbe, aber schon immer wieder. Ihr wisst was ich meine, oder?

 

„[Klischees sind] vorgeprägte Wendungen, abgegriffene und durch allzu häufigen Gebrauch verschlissene Bilder, Ausdrucksweisen, Rede- und Denkschemata, die ohne individuelle Überzeugung einfach unbedacht übernommen werden.“
– Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. Stuttgart 1970.

 

Millionär trifft Aschenputtel….. Dieses Klischee kennen wir alle, kaum ein Millionärsbuch handelt, neben dem reichen Protagonisten, auch von einer reichen Protagonistin. Prinzipiell ists eine fast von der Armut gebeutelte Frau, die den Luxus erst durch den reichen Mann, in den sie sich verliebt, kennen lernt. Meine Meinung? Find ich toll! Denn Bücher sind zum träumen da. Warum sollt ich es also nicht mögen, wenn ich mich in die Protagonistin rein versetzen kann und mit ihr das Leben der Reichen gemeinsam erforsche. Und auch wenn dieses Klischee in den meisten Büchern zu finden ist, hat doch jedes eine andere Geschichte, deswegen lese ich’s noch immer gerne. Wäre doch bei weitem nicht so aufregend wenn beide Millionäre wären, was sollten wir denn da großartiges erleben?

Auch beliebt Bad Boy meets Good Girl…. Er, der absolute Bad Boy trifft auf das liebe, brave Mäuerblümchen und wird durch sie um einiges anständiger. Auch nach Unmengen solcher Geschichten mag ich es noch. Warum auch nicht? Er kann natürlich auch ein ganz braver und netter sein, aber mal ganz ehrlich, so ein Bad Boy hat schon was. 

Entscheide ich mich für A oder ist B doch die bessere Wahl-die Dreiecksbeziehung…. Die Protagonistin ist hin und hergerissen zwischen zwei Typen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In seltenen Fällen zum Teil nachvollziehbar und anfangs halbwegs ok, in den meisten Fällen nichts für mich, überhaupt wenn es ewig so läuft. Dieses hin und her macht mich kirre und manchmal auch echt zornig. Aber wie gesagt es kommt doch immer drauf an, wie das ganze entstanden ist und auf die Geschichte rundherum. Ich kann das irgendwie nicht pauschalieren, prinzipiell mag ichs nicht, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die geniale beste Freundin/ der supercoole beste Freund…… In so gut wie jedem Buch, gibts einen von beiden, meist sind die Freunde komplett anders als die Protagonisten und soll ich euch was verraten? Ich finds genial! Jeder Mensch braucht einen super tollen Freund, mit dem man Pferde stehlen kann, warum soll’s den Protagonisten da anders gehen? 

Achtung neue Schule- die neue Schülerin/ der neue Schüler….. Auch hier ein Klischee, das oft auftaucht. Aber mal ganz ehrlich, wie soll’s sonst laufen? Mitten im Schuljahr, wenn sich alle schon kennen, einfach die Story beginnen? Klappt in manchen Fällen bestimmt gut aber ich mag die neuen Schüler trotzdem lieber. Alles ist neu, der Ort, die Schule an sich, die Schüler und und und…. Unsicherheiten treten auf weil der Protagonist nicht weiß, wie die anderen auf ihn reagieren, was auf ihn zukommt usw. Eindeutig ein Klischee, das ich mag. 

 

Das waren jetzt nur mal ein paar, es gibt ja noch viel mehr Auswahl, vielleicht könnt ihr ja noch welche nennen? Während vermutlich jetzt die meisten den Kopf schütteln, weil sie nicht verstehen können, wieso man diesen “Abklatsch” gerne liest, sitze ich hier und überlege welchen Bad Boy ich als nächstes verschlingen werde- mit der weisen Annahme, dass ein Mauerblümchen sein Leben umkrempeln wird, und der Bad Boy dann gar nicht mehr so Bad sein wird. Aber so ist das eben, der eine mags der andere nicht. Bei mir dürfen Männer die Millionäre und Bad Boys sein, die Frauen auch mal Schwäche zeigen, Vampire glitzern und lieb sein, 0815 Mädchen die Welt retten, Stiefmütter böse sein, Bücher eine Gefühlsachterbahn haben und mit einem Happy End enden, unbekannte Mädchen plötzlich wahnsinnige Kräfte haben und noch soooooo vieles mehr. Außerdem dürfen Bücher bei mir schwerwiegende Themen haben, die die Leute zum nachdenken anregen. 

Autoren haben das Recht zu schreiben was sie wollen, genau wie wir Leser, das Recht haben zu lesen was wir wollen. Ich finde es gut, wenn Autoren Klischees in ihren Büchern verarbeiten, egal ob gute oder schlechte. Entweder lädt es zum träumen oder zum nachdenken ein, und genau so soll es für mich sein. 

Was haltet ihr davon? Was mögt ihr, was mögt ihr nicht? 

 

Wollt ihr auch die Meinungen der anderen beiden Mädels wissen?

 

 

 

 

 

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