B.E. Pfeiffer
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Libellenmagie – Der Gott der Diebe von B.E. Pfeiffer

Eigentlich will Hermes nur ein ruhiges Leben führen, unbehelligt von den anderen Göttern und mit gelegentlichen Spezialaufträgen als Dieb. Denn diese Aufträge lenken ihn von der einen Sache ab, die er nicht haben kann, und zwar Shenan, seine Vorgesetzte im Museum.
Als eines Tages der wohlhabende Mr Bourne auftaucht, um Hermes für einen Diebstahl anzuheuern, weiß dieser bereits, dass etwas mit seinem Auftraggeber nicht stimmt, und will ablehnen. Doch Mr Bourne nutzt die Zuneigung des Gottes zu Shenan und bringt ihn so dazu, gemeinsam mit ihr nach Bangkok zu fliegen, um ein Armband zu stehlen.
Allerdings ahnt Hermes zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mit welchen Mächten er sich einlässt, und stolpert so ungewollt in ein lange verschollenes Geheimnis: jenes der Libellenmagie.
Quelle: Amazon
 
 
Verlag: SP
Seiten: 241
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 
Das Cover ist ja wirklich traumhaft schön und ich war wahnsinnig gespannt auf den Inhalt. Der Klappentext macht ja total neugierig. Und nachdem ich Geschichten rund um die Götter sowieso mag, war schnell klar, dass ich das nicht verpassen will.

Ich habe aber leider das Gefühl, dass ich momentan ein kleines bisschen in einer Leseflaute stecke. Das macht es den Büchern, die ich lese echt nicht einfach, weil mich kaum etwas so richtig packen kann und ich dementsprechend auch kritischer bin. So ging es mir leider auch mit Libellenmagie.

Vom Schreibstil her war es gut, also ich mag die Art wie B.E. Pfeiffer schreibt. Auch die Charaktere waren gut durchdacht und sind ihrer Linie treu geblieben.

Ziemlich gegen Ende wurde festgestellt, dass Hermes eigentlich ein Weichei ist und Shenan viel stärker sei als er. Dem kann ich ziemlich zustimmen, auch wenn Hermes kein unsympathisches Weichei war. Ich mochte ihn, er war mir nur manchmal zu gefühlsduselig und zu wenig fokussiert. Da war Shenan das komplette Gegenteil davon. Aber ich mochte beide und bin schon sehr gespannt wie es mit ihnen weiter geht.
Was mir leider großteils gefehlt hat, war die Spannung. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass es eben nur um Gefühle geht. Normalerweise stört mich das gar nicht so, aber hier war es mir dann doch etwas zu viel. Irgendwie haben sich die Gedanken von Hermes zu oft wiederholt und die Geschichte ging zu wenig voran. Ich hätte mir mehr Eindrücke von Bangkok gewünscht, mehr Abenteuer, mehr Action einfach.

Gegen Ende wurde mein Wunsch dann aber doch noch erfüllt, denn da wurde es dann richtig spannend. Hier haben die Gefühle dann auch nicht mehr so viel Platz eingenommen, und die eigentliche Geschichte ist in den Fokus gerutscht. Zack und schon war ich wieder zufriedener, auch wenn das schon hätte früher passieren können. Aber wie gesagt, ich bin momentan auch echt schwer zufrieden zu stellen.

 
Eine Geschichte rund um Götter, die großteils aus Gefühlen besteht aber gegen Ende an Fahrt aufnimmt. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von B.E. Pfeiffer gewesen sein, immerhin will ich ja auch wissen wie es mit Hermes und Shenan weiter geht.  Außerdem freue ich mich darauf Orion wiederzusehen.
 
 
 

Spannend, actionreich und mit Gefühlen konnte mich dieses Buch in eine tolle Welt entführen.  Und natürlich mit göttlicher Magie.

Lesen im Mondregen

 

 
 

 

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