protainterview,  Release

(Release Countdown) Protainterview mit Calvin von Wasteland

Es war schon längst Nacht, als M.Maddox sich, wie jeden Freitagabend, auf den Weg zum besten Nachtclub Urbs machte. Sie hörte den Bass des Vanguardes bereits einige Straßen zuvor wummern und freute sich schon sehr auf den wunderbaren Anblick des Nachtclubs, welcher sie immer wieder verzauberte. Der Boden und die Säulen waren aus schwarzem, Hochglanz poliertem Stein gefertigt, die Decke war ein riesengroßer Spiegel und all dies wurde indirekt beleuchtet von blauen und grünen Lichtern. Am Vanguardes angekommen überprüfte sie noch einmal ihr Outfit, das schwarze, glitzernde Minikleid saß perfekt, also machte sie sich auf den Weg zur Bar, gönnte sich einen Shot und ging weiter in den VIP Raum. Auf der Suche nach einem freien Sofa, blieb ihr Blick an einem großen, durchtrainierten Sunnyboy hängen, neben dem der einzige freie Platz war. In der Hoffnung auf eine Sitzgelegenheit, schmuggelte sie sich an den Securitys vorbei und blickte dem Unbekannten direkt in seine strahlend blauen Augen.


Hey Süßer, hier ist alles voll. Hast du vielleicht Lust auf meine Gesellschaft? Stehen möchte ich ehrlich gesagt nicht unbedingt.
Sexy. Ich bin es ehrlich gesagt nicht gewohnt, dass die Ladies so offen auf mich zukommen. Eine willkommene Abwechslung. Bist du öfter hier?

Ganz schön neugierig, aber Ja, ich liebe diesen Club einfach. Normalerweise mit Freunden, aber die haben mich kurzfristig versetzt. Du?
Ich komme gelegentlich hierher. Meine Bekanntschaft legt hier auf, aber das große Gedränge auf der Tanzfläche ist nichts für mich. Hier hinten kann man sich wesentlich besser unterhalten und den schönen Dingen widmen. *zwinkert* Sekt?

Gerne. Gesehen hab ich dich und deine Pit Bulls hier noch nie. Schade eigentlich. Aber sag mal, wozu braucht einer alleine soviele Securitys? Du meinst die Djane, die gerade auflegt? Das ist ja Wahnsinn, die hat’s echt drauf.
Ich richt’s ihr aus. schenkt ihr ein Glas ein Naja. Ich bin ein Mann mit vielen Verbindungen und Geheimnissen, da kann man nie sicher genug sein. Schüchtern sie dich ein?

Einschüchtern weniger, ich mag’s bloß nicht beobachtet zu werden. Der ganz rechts wirkt ein bisschen einschüchternd, wenn ich’s mir genau überlege. Danke dir. *hält das Glas in die Höhe* Prost.
Auf den Abend. *winkt mit der Hand, worauf die Bodyguards sich zurückziehen* Fühlst du dich jetzt etwas wohler?

Viel besser. Ich bin übrigens M.
Hocherfreut, die Dame. Ich bin Calvin Lee.

Hy Calvin Lee. *zwinkert* Dein Name gefällt mir. Und was tust du so Calvin Lee?
Ach, du weißt schon. Ein paar Hacks hier, ein paar gute Kontakte dort. Ich bin der Mann, zu dem alle kommen, wenn sie Infos brauchen – kurz gesagt. Und du, Süße?

Spannend, spannend. *trinkt einen Schluck Sekt* Da kann ich nicht mithalten. Schrotthändlerin. Ich bin die Frau, zu der alle kommen, wenn sie bestimmte Teile brauchen. *rutscht ein bisschen näher* Und was gibts sonst noch über dich zu wissen?
Naja. Das mit dem guten Aussehen sollte dir ja nicht entgangen sein. Und dass ich ganz und gar nicht bescheiden bin.

*lacht* Nein das ist mir absolut nicht entgangen. Genauso wie mir nicht entgangen ist, dass dein Blick ständig zu der Djane wandert *zwinkert* Bekanntschaft also, ja? *grinst*
Ich stell nur klar, dass sie okay ist. Keine Sorge. 98% meiner Aufmerksamkeit holt allein dir.

*wird zur Abwechslung mal wieder rot und versucht das Thema zu wechseln* Bist du eigentlich auch mal ausserhalb der Stadt?
Um als Snack herzuhalten? Lass mal lieber. Mit meinem Kopf kann ich hier in der Stadt mehr leisten.

Heißt soviel, wie du hast die Stadt noch nie verlassen? Ohne deine Pit Bulls würde es wohl nicht gehen, da hast du Recht. Fühlst du dich nicht komplett eingesperrt wenn du keinen Schritt machen kannst ohne, dass dir wer folgt?
Ich genieße meine Freiheiten, unterschätz das nicht. Außerdem hab ich ein nettes Appartement mit Fernblick – da vergisst man ganz schnell, dass man hinter einer Mauer sitzt.

Ok, ich muss zugeben, das klingt schon besser als ich es mir vorgestellt habe. Der Fernblick von deinem Appartement aus würde mich sehr interessieren *lächelt* Normalerweise sehe ich immer nur den direkten Blick auf die Kreaturen.
Klingt nach nem Mädchen mit Mumm – klingt heiß. Liebst du die Gefahr, Süße?

Würde ich das nicht tun, hätte ich wohl den falschen Beruf, meinst du nicht? `*zwinkert*
Da steh ich voll drauf. Ich geb ja gerne zu, ein großer Schisser zu sein, aber wenigstens hab ich’s im Köpfchen um das auszugleichen. Für Muskeln hab ich die beiden hier.

Muskeln haben die beiden eindeutig genug. Mir sind trotzdem die Intelligenten lieber. Auch wenn ich nicht verstehen kann , was es denn heutzutage noch groß zu hacken gibt.
Oh da unterschätzt du unsere Welt. Du musst wissen früher war quasi alles über das Internet vernetzt – wir haben eine kleinere Version davon hier in Urbs – aber bevor alles den Bach runterging war das alles weltweit. Und ob du’s glaubst oder nicht, aber über alle Satelliten lässt sich mit einer Prise Magie eine Verbindung zu alten ISPs Server herzustellen über die ich wiederum alte Datenbanken und Webseiten auslesen kann.

Also ist tatsächlich nichts und niemand vor dir sicher. Ich versteh zwar von dem ganzen Zeugs wirklich wenig, aber es ist gut zu wissen, dass du ein Genie auf dem Gebiet bist. Da weiß ich an wen ich mich wende, wenn ich mal Hilfe brauche. Wenn ich darf *lächelt*
Kommt drauf an. Meine Dienste sind nicht ganz billig. *zwinkert*

Ich bin mir sicher, dass wir auf einen Nenner kommen werden *schaut in seine wunderschönen Augen und erkennt sich bei der Antwort selbst nicht wieder*
Was hältst du davon, wenn wir dieses Gespräch zu mir nach Hause verlegen? Dann müsstest du dir keine Sorgen um meine Bodyguards machen und ich kann dir zeigen, wie ich so arbeite.

Und ich kann den Ausblick genießen *grinst*. Lass uns gehen, hier ist es sowieso schon zu voll.
Mit Vergnügen, me Lady.


Der liebe Calvin Lee ist ja ein absoluter Charmeur, findet ihr nicht? Und noch dazu, hat er echt was im Köpfchen. Wir hoffen, dass ihr jetzt ein gutes Bild von ihm bekommen habt und vielleicht auch ein bisschen neugierig geworden seid.


Und um dieses Buch geht es:


**Gegen den Rest der Welt** Umgeben von Schrott und nuklearem Ödland kämpft die 17-jährige Lys gemeinsam mit ihrem Vater ums tägliche Überleben. Wesen, die nicht mehr menschlich sind, durchstreifen das Land und nur die Mauer der Siedlung schützt die beiden vor ihrem sicheren Tod. Als ihr Vater spurlos verschwindet, ist Lys plötzlich auf sich allein gestellt und die Situation scheint für sie ausweglos. Bis sie einem Kopfgeldjäger begegnet, der sich selbst nur »Z« nennt und ihr anbietet sie in die nächste Stadt zu führen. Damit muss sich Lys allerdings nicht nur dem grausamen Alltag außerhalb ihrer Siedlung stellen, sondern auch den Gefühlen, die der verschwiegene Z in ihr hervorruft…


Autor: Emily Bähr
Verlag: Impress









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