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(Releaseparty) Reiseroute: Zwischenstopp Gordes

 Gordes

Sich gegenseitig guttun. Darum geht es. – Faisal

„Als Hedwig uns am nächsten Morgen nach Gordes bringt, denke ich für einen Moment, dass es nichts Schöneres auf dieser Welt gibt als diese Stadt in den Felsen. Wir sind so früh gestartet, dass der Himmel noch aussieht wie frisch gewaschen. Die Sonne taucht das helle Gestein in ein warmes Braun. „Ineffable“, flüstert Lorraine und nimmt automatisch den Fuß vom Gas. „Was?“, frage ich irritiert nach. Ihre merkwürdige Verwendung von Worten, die ich nicht kenne, lenkt mich beinahe von der Schönheit vor uns ab. Ich glaube, ich habe noch keinen atemberaubenderen Ort an einem Berg gesehen. Auf der gegenüberliegenden Seite schlängeln sich Serpentinen zwischen niedrigen Häusern aus beigem Putz und roten Dächern hinauf. Eins der Gebäude sticht besonders hervor. Es ist ein Hotel mit einem Pool, dessen blaues Wasser in einem krassen Gegensatz zum Rest des Ortes steht. „Zu schön, um es in Worte zu fassen“, erklärt Lorraine ihr Wort und ich versuche, es auf meine imaginäre Liste mit den Dingen zu setzen, die ich mir merken will.“

Gordes ist eine französische Gemeinde, die im Jahr 2015 genau 1974 Einwohner auf 48m2 gezählt hat. Die Gemeinde ist als eines der schönsten Dörfer Frankreichs bekannt und außerdem ein heiß begehrtes Fotomotiv.

Sehenswürdigkeiten:

Chateau de Gordes ist eine Burg, die im Herz von Gordes zu finden ist. Neben den großen Wehtürmen, sind auch im Inneren das Museum für Malerei und das Touristenbüro ein Highlight.

Der Brunnen auf dem südlichen Vorplatz der Burg, war über lange Zeit die einzige Wasserstelle des hochgelegenen Stadtkerns. Diesen gibt es seit 1342.

Die Kirche Saint Firmin stammt aus dem 18. Jahrhundert. Auf diese stößt man in den schmalen Gassen von Gordes.

Das Palais Saint Firmin ist 300 Jahre älter als die Kirche. Dieses hat eine schöne, kleine Parkanlage und im Kellergewölbe (das unter Denkmalschutz steht) findet man ein Restaurant mit exklusiver Küche zu exklusiven Preisen.


Hier könnt ihr einen Zwischenstopp in Gordes einlegen:

Verlag: SP
Seiten: 354
Trouvaille nennt man es, wenn man zufällig auf etwas Wundervolles trifft. Manchmal ist es ein Schatz, manchmal eine Erzählung. Aber ab und zu – ganz selten – ist es ein Mensch. Einer mit Augen wie das Meer und einem Lachen, das in Erinnerung bleibt. Sein Name ist Faisal, und das ist unser Abenteuer.
Lorraine ist eine Heldin – zumindest in den Büchern, die sie liest. Mal kämpft sie gegen unsichtbare Mächte, mal besucht sie eine Zauberschule und rettet die Welt. Nur im echten Leben traut sie sich nicht über die Grenzen Straßburgs hinweg. Mit ihrem achtzehnten Geburtstag ändert sich alles, denn ihr Opa schenkt ihr zwei Dinge: eine Citroën Ente, und eine Geschichte über die Liebe. Die neu entdeckte Freiheit lockt Lorraine an die Côte d’Azur, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihre Ängste kämpft und sich Hals über Kopf verliebt …
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