Rezension

Die Bücherweltsaga von Stefanie Straßburger

Wenn es dein Leben als Buch gäbe – würdest du es lesen?
Plötzlich ist da dieses Buch in Tildas Tasche. Alt und doch irgendwie neu. Ohne Titel oder Autor. Ihre Lebensgeschichte. Ehe sie sich versieht, entführt sie Titus, das Bücherwesen, in eine fantastische Welt, voller Magie und Zeitreisen. Und dann ist da auch noch die Liebe…
 
Seiten: 320
 
Obwohl das Cover von der Idee her nicht neu ist,gefällt es mir trotzdem wahnsinnig gut und sticht einem sofort ins Auge. Natürlich hat auch alles,was zu sehen ist, eine Bedeutung und passt perfekt zum Inhalt.
 

Im Prolog gehts um einen jungen Mann im Jahr 1908, dieser ist sehr wichtig für die Geschichte,und ich fand es einen wirklich guten Einstieg. Das erste Kapitel spielt dann schon in der Gegenwart wo sich alles um Tilda dreht. Tilda ist eine sehr liebenswerte Person, die ich sofort mochte. Nach der Zeit hat sich dann aber heraus kristallisiert dass sie Phasenweise viel zu naiv an manche Dinge heran geht.Nicht nur einmal war es der Fall,dass ich sie am liebsten wachgerüttelt hätte. Und oft hätt ich mir in ihrer realen Welt soviel Kampfgeist gewünscht wie sie es für die Bücherwelt hatte.Denn im realen hat sie das meiste ohne großen Widerstand hingenommen und sich zum Schluss auch noch als käuflich entpuppt. Ein bisschen Reichtum und schon lässt sie alles mit sich machen. Das fand ich ziemlich schade, weil es mein ursprüngliches Bild von ihr ziemlich zerstört hat.

Es dauert nicht lange bis man Titus kennenlernt und mit ihm die Geheimnisse der Bücherwelt durchlebt. 

Titus ist mein persönlicher Liebling, der ist einfach nur süß.

Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen und auch die Beschreibungen wurden toll erklärt, so dass man sich sofort ein Bild machen konnte von Orten und Menschen.

Die Idee hinter diesem Buch fand ich gut,doch leider hat mich die Geschichte nicht mitgerissen, obwohl immer wieder etwas passiert ist, war es nie auf Dauer spannend. Gerade die Situationen, die mich interessiert hätten, waren viel zu schnell um. 

Was ich außerdem sehr schade fand , war dass die Herzbande als etwas ganz Besonderes vorgestellt wird und sich eigentlich als gar nicht so besonders herausstellt, wenn man an Tildas Gefühlschaos denkt. Bis auf den ersten Augenblick unterscheidet sich so die Herzbande nicht von normaler Liebe , was ich wirklich schade finde.

Erst kurz vorm Ende ist dann eine Bombe geplatzt,die mich echt neugierig gemacht hat,weswegen ich den nächsten Teil auch bestimmt lesen werde,weil ich jetzt ja doch wissen will wie es weiter geht. 

Das war das Debüt dieser Autorin, welches mich zwar nicht voll überzeugt hat, aber sicher nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein wird.
 
 
 
 
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