Rezension

Wasteland 1: Tag des Neubeginns von Emily Bähr

**Gegen den Rest der Welt** 
Umgeben von Schrott und nuklearem Ödland kämpft die 17-jährige Lys gemeinsam mit ihrem Vater ums tägliche Überleben. Wesen, die nicht mehr menschlich sind, durchstreifen das Land und nur die Mauer der Siedlung schützt die beiden vor ihrem sicheren Tod. Als ihr Vater spurlos verschwindet, ist Lys plötzlich auf sich allein gestellt und die Situation scheint für sie ausweglos. Bis sie einem Kopfgeldjäger begegnet, der sich selbst nur »Z« nennt und ihr anbietet sie in die nächste Stadt zu führen. Damit muss sich Lys allerdings nicht nur dem grausamen Alltag außerhalb ihrer Siedlung stellen, sondern auch den Gefühlen, die der verschwiegene Z in ihr hervorruft…
 
 Autor: Emily Bähr
 Verlag: Impress
 Seiten: 388
 

Ein wirklich düsteres Cover,welches perfekt die Stimmung im Ödland spiegelt.

Lys ist mit ihren 17 Jahren wirklich wahnsinnig schlau. Als Mechanikerin hat sie es eindeutig drauf. Durch ihre natürliche Art und ihren Humor hat sie mich oft zum schmunzeln gebracht und ich muss sagen, ich mag sie total gerne.

Außerdem gibt es da noch Z, ein mysteriöser Mann durch und durch. Man könnte sagen er ist der Bad Boy in dieser Geschichte, ständig schlecht gelaunt, ein ewiger Einzelgänger, man bekommt höchstens kurze Antworten von ihm und nicht zu vergessen sein Beruf: Kopfgeldjäger. Und trotzdem merkt man schnell, dass hinter der harten Fassade noch sooo viel mehr steckt, und genau damit schleicht er sich in die Herzen.

Das Buch hat mir echt gut gefallen, denn neben den Untoten fand man auch jede Menge lustige Wortwechsel, wirklich interessante Orte und jede Menge Spannung. Außerdem geniale Charaktere- mit einer Gruppe, die aus einem Kopfgeldjäger, einer 17 jährigen Mechanikerin, einer Bombenspezialistin (die am liebsten einfach alles wegbomben würde), einem Alkoholiker (der wirklich genial ist mit seiner Art und sich kein Blatt vor den Mund nimmt) und einem Klugscheissendem Hacker besteht, kann ja nichts mehr schief gehen oder?

Durch den super Schreibstil hatte ich überhaupt keine Probleme mir die Orte vorzustellen und hatte immer sofort das Gefühl mittendrin zu sein,Zwischen einem Haufen verrückter Leute die wahnsinnig spannende Sachen erleben. Es gab wirklich einige Stellen, ganz besonders der Schluß, wo ich nicht aufhören konnte zu lesen weil es richtig richtig spannend war. Und es hat geknistert, und wie auch noch.

Man fiebert mit, erlebt das Knistern hautnah, lüftet einige Geheimnisse und hat eine wirklich spannende und auch düstere Reise mit genialen Charakteren. Ich bin begeistert und sehr gespannt wie es weiter geht, denn das Ende hat mich wirklich getroffen.

 
 
 
 
 
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