Rezension

Zwischen drei Fronten: Vertraue deinem Herzen von Katie Weber

 
Manchmal ist das Leben mehr als ungerechnet – ganz besonders, wenn man ohnehin hart vom Schicksal gestraft wurde. Dennoch bleibt Gracey Harris nichts erspart. Wie ein Magnet zieht sie das Unglück scheinbar magisch an. Zuerst verliert sie Job und Wohnung und muss zurück in ihre ungeliebte Heimat – in die Einöde Idahos. Dann taucht wie aus dem Nichts auch noch ausgerechnet Nick Scottfield auf. Nick, der sie ihre gesamte Kindheit über ärgerte und piesackte, wo er nur konnte. Nick, der arrogante und selbstgefällige, blöde Elch, den sie auf den Tod nicht ausstehen kann. Nick, der ab sofort ihr Mitbewohner ist, ganz egal wie sehr sie sich dagegen sträubt. Was Gracey jedoch nicht ahnt: Sie und Nick haben mehr gemeinsam als sie bisher glaubt.
 
Verlag: SP
Seiten: 304
 
Wieder ein sehr gelungener Teil der Mitbewohner Reihe, ein tolles Cover und ein perfekter Titel-auch wenn man erst am Schluß drauf kommt, was es damit auf sich hat. So ist’s mir zumindest gegangen.

Gracey ist eine echt liebenswerte Person. In der Vergangenheit hat sie einiges mitgemacht und dies noch nicht verkraftet. In ihrer Jugend hatte sie auch immer wieder Probleme mit Nick- und ausgerechnet mit diesem soll sie jetzt unter einem Dach wohnen. Klingt lustig und ist es auch. Die Neckereien haben mich echt oft zum schmunzeln gebracht. Aber am meisten gelacht habe ich wegen Graceys Kater, der war wirklich genial.

Nick hat auch recht schnell mein Herz erobert mit seiner Art. Denn eigentlich verfolgt er seit seiner Jugend nur ein Ziel, und um dieses kämpft er nach wie vor. Bleibt nur zu hoffen, dass er es jetzt schlauer angeht als damals 😉 Er ist wirklich toll, engagiert in wichtigen Bereichen und ein wichtiger Halt für zerstörungswütige Mädels (die Aktion war total nachvollziehbar und er hat einfach perfekt darauf reagiert).

Die Mitbewohner Reihe mag ich total gerne, genauso wie die anderen Werke von Katie Weber. „Zwischen drei Fronten“ hat mich wieder von Anfang an gepackt. Es hat nur ein Manko- nämlich, dass es schon aus ist. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Auch in diesem Teil gab es so viel Gefühl (Trauer, Wut, Liebe, Enttäuschung- quer durch die Palette war alles dabei),  soviele witzige Momente (Captain Elliott war der coolste) und Situationen in denen man am liebsten an die Decke gegangen wäre ( weil die Hoffnung da war und ein Störenfried alles zunichte gemacht hat). Nicht zu vergessen von den „Ich-schüttel-Gracey-mal-durch-in-der-Hoffnung-dass-sie-endlich-von-der-Leitung-steigt“ (Ja manchmal braucht sie echt lange, bis sie etwas versteht. Aber sie ist trotzdem toll) Momenten.

Durch die Abwechslung der Perspektiven, konnte ich mich in beide sehr gut hineinversetzen und wunderbar mit beiden mitfühlen. Ich habe mit beiden mitgelebt, konnte mir aber nie sicher sein wie es ausgeht, denn Katie Weber hat es auch hier wieder geschafft, die Spannung bis zum Schluß zu halten.

Absolut empfehlenswert

 
 
 
 
 

 

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