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Rezensionen- Warum sie wichtig sind und was sie auslösen können

Hey ihr da draußen, spät aber doch kommt auch mein Beitrag zu #PinkysSchlauerFreitag. Nachdem am Montag die Schule wieder los geht, war ich gerade mit den Vorbereitungen beschäftigt. Aber jetzt kann ich euch in Ruhe meine Gedanken zu „Rezensionen- Warum sie wichtig sind und was sie auslösen können“ um die Nase reiben.

kritische Besprechung eines Buches, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, künstlerischen Darbietung o. Ä., besonders in einer Zeitung oder Zeitschrift

Es ist ja eigentlich schon altbekannt, warum Rezensionen wichtig sind. An erster Stelle sind sie natürlich für Autoren besonders wichtig, immerhin lassen diese ihre Schätze in die große, weite Welt hinaus und wünschen sich ein Feedback dazu. Als Leser, ist es für mich mittlerweile selbstverständlich, dass ich meine Rezension dazu schreibe. Das ist das mindeste, was ich dem Autor zurück geben kann, für seine ganze Arbeit. Auch für andere Leser ist sie meistens sehr wichtig, wenn ein Buch viele positive Rezensionen hat, macht es einen ja doch neugierig und man will wissen warum so viele davon schwärmen. Das bedeutet für mich allerdings nicht, dass ich ein Buch, welches viele negative Stimmen hat, nicht lesen werde. Ich persönlich mache mir gerne mein eigenes Bild zu dem Inhalt.

Gerade von uns Bloggern werden ehrliche und kritische Rezensionen erwartet. Der Grad der erlaubten kritischen Meinung ist allerdings oft sehr schmal, denn oft muss man sich wirklich auf etwas gefasst machen, wenn man es wagt Kritik auszusprechen. Nicht nur einmal habe ich es erlebt, wie eine kritische Meinung richtig ausgeartet ist. Sowohl Autoren, die es nicht nicht akzeptieren wollten, dass ihr Buchbaby nicht mit 5 Sternen bewertet wurde oder ihrer Meinung nach die Sterne nicht zur Rezension an sich gepasst haben, als auch andere Leser die mächtig Gas gegeben haben um die Meinung ordentlich in den Dreck zu ziehen. Und da stellt sich mir wieder die Frage: Wer hat zu entscheiden, was ein anderer gut finden darf und was nicht? Richtig niemand, außer die Person selbst, immerhin ist es ihre Meinung. Jeder sollte seine Meinung so aussprechen dürfen wie sie ist, natürlich im Rahmen der Netiquette. Meinungen sind einfach verschieden.

Ein Buch wird immer mal wieder positive und negative Bewertungen haben. Alle Menschen ticken anders. Was einem Menschen gefällt, kann einen anderen verrückt machen und das ist auch absolut gut so. Sonst wäre ja die Welt sehr einseitig. Aber auch aus einer schlechten Rezension kann man viel herauslesen. Immerhin sagt einem der Leser damit deutlich, was ihm daran nicht gefällt, wo man seiner Meinung nach vielleicht noch ansetzen könnte und was ihm besser gefallen würde. Bis jetzt hatte ich selbst immer das Glück, dass selbst wenn meine Rezension nicht unbedingt gut war, die Autoren diese trotzdem dankbar aufgenommen haben, worüber ich sehr froh bin.

Ich habe in den letzten 2 Jahren Unmengen an Büchern gelesen, allerdings rezensiere ich erst seit ca einem Jahr, weil ich immer der Meinung war, dass das was ich da schreibe eh niemanden interessiert bzw. dass ich es einfach nicht kann. Dabei habe ich aber absolut nicht an die Autoren gedacht, was mir heute wieder leid tut, denn ich hätte ihnen (jetzt im Nachhinein gesehen) gerne mein Feedback zu ihrer Arbeit gegeben. Deswegen kann ich nur allen sagen, dass ihr euch ruhig trauen könnt. Rezensionen sind unheimlich wichtig, sie müssen auch nicht lang sein. Es reicht wenn ihr kurz eure Gedanken dazu teilt. Autoren und Leser werden es euch auf jeden Fall danken.

Ich überlege gerade was mir bei Rezensionen wirklich wichtig ist. Ich mag es wenn ich beim lesen davon merke was dem Ersteller beim lesen durch den Kopf gegangen ist und was er dabei gefühlt hat. Im Klappentext steht eh schon um was es in dem Buch geht, das muss nicht in der Rezension stehen, ist also für mich nicht wichtig. Und was mir ganz wichtig ist, ist Ehrlichkeit darin. Was ich gar nicht mag sind Spoiler, das beachte ich auch bei meinen eigenen Meinungen. Da schreibe ich selten was zum genauen Inhalt und schon gar nicht zu Wendungen im Detail. Ich finde es einfach sehr wichtig, dass ich dem Leser die Spannung nicht nehme, das wäre sonst wirklich blöd. Wobei es mir oft schwer fällt bei Sachen die mir besonders gut gefallen haben, den Mund zu halten. Meine Rezensionen mache ich immer ziemlich nach dem selben Schema, ich teile meine Gedanken und Gefühle zum Cover, zu den Protagonisten, zum Schreibstil des Autoren und am Ende fasse ich zusammen warum ich es gut fand oder nicht.

Erst vor kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass es Unglaubwürdig ist wenn man immer nur positive Rezensionen schreibt, weil das ja eigentlich gar nicht sein kann. Das ging mir natürlich nicht aus dem Kopf, weil ich selten schlechte Rezensionen schreiben muss. Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass ich ein Buch abbreche oder es nicht mein Fall war, darüber habe ich dann meistens auch gar nichts mehr gesagt. Es stimmt, eigentlich hätte ich auch in diesen Fällen was dazu sagen können, hab ich allerdings nicht weil ich da wieder die Angst hatte, dass ich Autoren verletzen könnte. Ich werde das aber in Zukunft ändern, weil es eben auch wichtig ist zu zeigen, was mir nicht so gefällt. Im grossen und ganzen habe ich aber Glück mit den Schätzen die ich lese. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich schon recht gut einschätzen kann was mir gefällt und was eben nicht.

Wie jetzt schon ein paar mal erwähnt, Rezensionen sind immer wichtig, für alle von uns. Also teilt jederzeit eure Gedanken, davon profitieren wir alle.

Was ist für euch in Rezensionen besonders wichtig und was mögt ihr gar nicht? Schreibt ihr selbst immer welche?

Hier die Meinungen meiner Pinkys:

 

 

 

 

Habt einen schönen Tag und genießt euer Wochenende, ich geh jetzt mal weiter Schulsachen packen.

Du darfst diesen Beitrag gerne teilen.

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