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Tierspuren im Wald – Weißt du wo die Baumkinder sind von Peter Wohlleben

Oetinger Verlag, Netzwerkagentur BokmarkErst kürzlich haben die Kinder und ich den Wald in “Weißt du wo die Baumkinder sind?” von Peter Wohlleben erkundet. Dazu bekamen wir Karten mit verschiedenen Waldexperimenten, welche wir auch unbedingt testen wollten. Leider spielt das Leben oft nicht ganz so mit und so hindert uns zum Einen die Ausgangsbeschränkung in Wien daran den Wald zu besuchen und zum anderen hat die Kleinste Windpocken. Die Experimente sind aber deswegen noch lange nicht ins Wasser gefallen, wir haben uns den Wald und einige Tierspuren einfach nach Hause geholt und haben probiert diese Spuren zu lesen.

 

Heruntergeladen und ausgedruckt haben wir uns die Schneespuren beim Alpenverein und zusätzlich habe ich noch Tierbilder ausgedruckt, damit die Kleinste alles zuordnen konnte. Auch im Internet haben wir uns ein bisschen über Tierspurendas Fährtenlesen und die Tiere schlau gemacht und hatten viel Spaß dabei.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass Bären Sohlengänger, Vögel Zehengänger und Rentiere Zehenspitzengänger sind? Ganz schön spannend, oder? Zehenspitzengänger klingt für mich so richtig leichtfüssig. Nachdem ich jetzt aber weiß, dass der Elefant auch zu diesen gehört muss ich nochmal drüber nachdenken. Ja ich weiß, der hat in unserem Wald nichts verloren, also zurück zum Thema. 

 

Sohlengänger

Hier berührt der ganze Fuß , von der Ferse bis zu den Zehen, den Boden – auch plantigrade Gangart genannt.

Zum Beispiel: Bären, Menschenaffen und viele Beuteltiere

Sohlengänger können, um optimal zu beschleunigen oder um zum Sprung anzusetzen, auf eine Art Zehengang „umschalten“. Allerdings erreichen Sohlengänger in vollem Lauf im Schnitt geringere Höchst­geschwindigkeiten als obligate Spitzen- oder Zehengänger.
Quelle: Wikipedia

Zehengänger

Nur die Zehen berühren den Boden – auch digitigrade Gangart.

Zum Beispiel: Hunde, Katzen und Vögel

Anders als bei Zehengängern berührt bei Spitzengängern nur das letzte Finger- bzw. Zehenglied, bei Sohlengängern die ganze Hand bzw. der ganze Fuß den Boden.
Quelle: Amazon

Zehenspitzengänger

Nur die Zehenspitzen berühren den Boden – auch unguligrade Gangart.

Zum Beispiel: Wiederkäuer, Schweine und Pferde

Tiere mit unguligrader Gangart sind meist gute und schnelle Läufer, nicht zuletzt weil infolge der Verlängerung des funktionalen Armes bzw. Beines die Schrittlänge relativ groß ist, sodass mit jedem Schritt eine relativ lange Strecke zurückgelegt werden kann. Mit unter anderem dem Gabelbock und der Thomsongazelle stellen die Spitzengänger einige der schnellsten Landwirbeltiere der Erde.
Quelle: Wikipedia

 

TierspurenWunderbare Trittsiegel (Fußspuren) kann man im Schnee, genauso wie am feuchten Waldboden finden. Wenn es wirklich stark geregnet hat, wird man außer Matsch nicht viel finden. Wenn wir wieder hinaus dürfen, werden wir auf jeden Fall in den Wald gehen und schauen, ob und welche Spuren wir finden. Wenn man genau aufpasst, kann man vielleicht auch entdecken ob das Tier alleine war, gejagt hat oder gejagt wurde und ob ein Eichhörnchen vielleicht den Baum hinauf geklettert ist. Wir freuen uns schon sehr darauf!

 


Weißt du wo die Baumkinder sind

Oetinger Verlag, Netzwerkagentur BookmarkAuf ins Grüne: Mit Peter Wohlleben und dem Eichhörnchen Piet den Wald entdecken.
Das Eichhörnchen Piet ist traurig, weil es keine Familie im Wald hat. Förster Peter tröstet es und erklärt ihm, dass sogar Bäume in Familien zusammenleben. Das will Piet sehen. Und so machen sich die beiden auf, Baumkinder und ihre Eltern zu suchen. Unterwegs treffen sie einen Wolf, einen gefährlichen Habicht, ein Pferd, und sie sehen eine Nadelbaum-Plantage. Nur Baumfamilien finden sie nicht. Erst im Buchenwald haben sie Glück. Zurück im Forsthaus wird Piet wieder traurig, denn er ist immer noch allein. Ob er vielleicht bei Peter bleiben darf?
„Weißt du, wo die Baumkinder sind?“ von Peter Wohlleben ist eine warmherzige Geschichte mit einem kleinen sympathischen Helden, die Kindern Wald und Natur auf einzigartige Weise nahe bringt.
Quelle: Amazon

Illustrationen: Stefanie Reich
Verlag: Oetinger 
Seiten: 32
 
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