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Warum LGBTQ Bücher viel mehr gehyped werden sollten

Hey meine Lieben. Schön, dass ihr wieder vorbei schaut. Heute beschäftigen wir Pinkys uns mit dem Thema LGBTQ und warum diese Bücher, unserer Meinung nach, viel mehr gehyped werden sollten. Denn der Großteil dieser Werke geht einfach unter und das ist schade.

 

Wofür steht LGBTQ?

LGBT (auch GLBTLGBTILSBTTIQLGBTQIA+ und andere Formen) ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender, also LesbenSchwuleBisexuelle und Transgender. Sie ist eine Anpassung der seit Mitte der 1980er Jahre verwendeten Abkürzung LGB als Ersatz für die negativ konnotierte Beschreibung homosexuell. Die Abkürzung LGBTQIA+ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, queereintersexuelle und asexuelle Menschen. Es existiert auch die kürzere Variante LGBTQ. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaft mit unterschiedlicher Thematik, deren Gemeinsamkeit es ist, nicht der Heteronormativität zu entsprechen. Es geht um die sexuelle Orientierung gegenüber dem Partnergeschlecht, um die eigene Geschlechtsidentität und um körperliche Geschlechtsvariationen.

Quelle: Wikipedia

 

Ich habe erst vor kurzem “Mein Herz, dein Kopf und ein Universum dazwischen” von Katharina Wolf gelesen, das von Sebastian und Hiro handelt. Eine wahnsinnig gefühlvolle Geschichte, die absolut realistische Probleme beinhaltet. Obwohl wir im Jahr 2019 leben, ist die Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen in vielen Augen ein Tabuthema. Und diese Erfahrung musste auch Hiro machen. Für mich war es ein Buch, das wirklich viel mehr Hype verdient hätte, denn es ist großartig. Und es könnte, den ein oder anderen, auch zum Umdenken anregen. Ich habe mir nach dem Buch oft Gedanken darüber gemacht, dass viele Situationen auch direkt in unserer Umgebung passieren könnten. Wer weiß schon ob unser Nachbar, ein Bekannter, oder jemand der gerade an uns vorbei geht, nicht auch das Problem haben, dass sie sich nicht trauen zu ihrer Liebe zu stehen, weil es in der Gesellschaft für Aufregung sorgt. Weil sie gemobbt werden könnten oder noch viel schlimmere Dinge auf sie zukommen könnten. 

 

Klar ist es bestimmt schon besser als vor einigen Jahren, aber meiner Meinung nach noch immer nicht so, dass die Gesellschaft LGBTQ bedingungslos akzeptiert. Wenn dann aber LGBTQ Bücher gehyped werden würden, würden vielleicht auch Leser darauf aufmerksam werden, die dieses Thema bis jetzt nicht unbedingt lesen wollten, weil es (ihrer Meinung nach) nichts für sie ist. Diese würden sehen, dass auch diese Bücher absolut wundervoll sind und das würde sich vielleicht positiv aufs reale Leben auswirken, wenn einige zum Akzeptieren anfangen würden. Domino Effekt.

 

Mein Motto ist ja “Lesen und lesen lassen” und das trifft bei diesem Thema, genauso wie bei anderen Themen, auf beide Seiten zu. Ich verurteile niemanden, der sich nicht an dieses Genre ranwagt. Ich finde es aber schade, denn in Wahrheit lesen wir gerne Geschichten, die das Herz berühren. Und das Herz kann man genauso mit Büchern berühren, in denen Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender etc. die Protagonisten sind. Denn genau darum geht es ja eigentlich. Ums Herz, um Gefühle und um die Liebe, und die sind bei jedem Menschen gleich, ganz egal wen derjenige liebt. Genau deswegen lesen sich LGBTQ Bücher für mich genauso gut wie Romance Büchern mit Heteros. In Wahrheit gibt es da keinen Unterschied, bzw sollte es ihn schon lange nicht mehr geben.

 

Richtige Hypes bei LGBT Büchern, könnten dazu führen, dass man keine Unterschiede mehr macht ob Hetero- oder Homosexuell. Dass dieses Thema irgendwann so Normal ist, das  es eigentlich nicht mehr der Rede wert ist und solche Beiträge gar nicht mehr geschrieben werden müssen, weil es selbstverständlich ist. Und es könnte dafür sorgen, dass viele unglückliche Herzen endlich glücklich werden könnten, weil sie sich trauen könnten zu ihren Gefühlen zu stehen. Ein Mensch bleibt derselbe Mensch, ob er jetzt Homosexuell, Bisexuell oder sonstiges ist. Immerhin reden wir hier von keiner Krankheit, sondern von LIEBE. Und Liebe macht keine Unterschiede! Warum dann eigentlich die Menschen? 

 

 

Meine beiden Pinkys haben sich natürlich auch Gedanken darüber gemacht:

 

 

 

 

 

Und wenn ihr jetzt so richtig Lust auf einen Gayromance Roman habt, empfehle ich euch Katharina Wolfs “Mein Herz, dein Kopf und ein Universum dazwischen”. Es ist der Hammer!

Habt einen wundervollen Freitag und erzählt mir gerne, wie ihr diesem Thema gegenüber steht.

 

 

Reading Maddox Girls

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