Adam Silvera
#bleibdu,  Rezension

Was mir von dir bleibt von Adam Silvera

Als Griffins erste Liebe und Exfreund Theo bei einem Unfall stirbt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Denn obwohl Theo aufs College nach Kalifornien gezogen war und anfing, Jackson zu daten, hatte Griffin nie daran gezweifelt, dass Theo eines Tages zu ihm zurückkehren würde. Für Griffin beginnt eine Abwärtsspirale. Er verliert sich in seinen Zwängen und selbstzerstörerischen Handlungen, und seine Geheimnisse zerreißen ihn innerlich. Sollte eine Zukunft ohne Theo für ihn überhaupt denkbar sein, muss Griffin sich zuerst seiner eigenen Geschichte stellen – jedem einzelnen Puzzlestück seines noch jungen Lebens.

Quelle: Amazon

 Autor: Adam Silvera

Verlag: Arctis

Seiten: 368

Weitere Infos

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

 

Wenn man ein Buch liest und dabei ständig Tränen in den Augen hat, dann hat es einen richtig gepackt. Und so war es bei mir. “Was mir von dir bleibt” hat mir einige Schniefer und jede Menge Taschentücher gekostet.

Direkt zu Beginn wird man in die Trauerphase von Griffin hineingeworfen und egal ob es die Gegenwart oder die Vergangenheit war, es hat mich mitgenommen. Die tiefe Trauer war in der Gegenwart sehr spürbar und durch die Flashbacks in die Vergangenheit, in denen man gesehen hat wie sie zusammen gekommen sind, wie ihre Beziehung verlaufen ist und und und, hatte ich noch viel mehr Einblick in das Gefühlschaos. Oft habe ich mich in Griff wieder gefunden, in seinen Gefühlen, in seiner Traurigkeit, auch wenn er dann doch oft mehr Drama Queen war als ich. Aber für sein Alter fand ich es passend.

Zum Weinen gebracht haben mich nicht immer traurige Momente, manche Szenen waren auch einfach richtig witzig und deswegen habe ich ein paar Tränen verdrückt. Es war einfach real, diese ganze Geschichte, die Emotionen. Was mir auch gut gefallen hat, war dass es für Theos und Griffs Umfeld überhaupt kein Thema war, wie sie sich geoutet haben. Genau das ist es was man sich wünscht und das hat Adam Silvera toll rüber gebracht.

Dass Griffin sich in seinen Zwangsstörungen verloren hat, war nicht schön und ich bin froh, dass er Hilfe bekommen hat. Auch hier fand ich eine sehr wichtige Botschaft “Menschen brauchen Menschen”, alleine hätte er es nämlich nie raus geschafft aus dieser Abwärtsspirale, für ihn war das ja normal und somit keinen Gedanken wert.

Ein unheimlich emotionales Buch, das mir doch einige wichtige Dinge mit auf den Weg gegeben hat, das mich weinen hat lassen (auch vor Glück), mir eine Welt gezeigt hat wie ich sie mir für andere wünsche und mich richtig gepackt hat. Hier war einfach alles dabei: Freundschaft, Liebe, Verlust, Trauer, aber auch Hoffnung und Mut, deswegen kann ich es wirklich jedem nur ans Herz legen.

 

 

 

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