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Wie helfe ich meinem Kind, wenn es zum Mobbingopfer wird?

Das eigene Kind ändert plötzlich sein Verhalten, wirkt ängstlich, in sich gekehrt, hat Alpträume? Die schulischen Leistungen fallen ab, das Kind bekommt Kopf- oder Bauchschmerzen sobald es in Richtung Schule geht oder hat sogar richtig Panik davor? Der Alptraum aller Eltern, denn genau dies sind Anzeichen, dass das Kind mit Mobbing Attacken zu kämpfen hat.

Der erste Impuls wäre sofort in die Schule zu fahren und die mobbenden Kinder zur Rede zu stellen, doch das würde die Situation für unsere Kinder fatal machen. Hilflos daneben zu stehen und nichts zu unternehmen, in der Annahme, dass sich dieses Problem von alleine löst, während das Kind leidet ist auch nicht der richtige Weg.

 

Wie verhält man sich richtig? Wie kann man den Kindern helfen?

Zu allererst mit dem Kind darüber sprechen, allerdings ohne Druck auszuüben. Es soll wissen, dass wir da sind , immer hinter ihm stehen und dass es nicht alleine kämpft. Vor allem müssen wir unserem Kind vermitteln, dass es nicht schuld an dieser Situation ist. Mobbingopfer haben keine Schuld daran, sie können nichts dafür, dass sie ins Visier der Täter geraten sind.

Unser Kind bestärken und sein Selbstvertrauen aufbauen. Wir können diese Angelegenheit nicht alleine für unsere Kinder lösen, aber wir können gemeinsam an die Sache ran gehen. Das Selbstvertrauen des Kindes wird auch gestärkt, wenn wir im Hintergrund agieren und es das Gefühl hat, dass es die Situation selbst händeln kann.

Wir sollten unser Kind dazu ermutigen, weiterhin mit seinen Freunden zu spielen und dafür sorgen, dass es sich nicht komplett zurück zieht. Kinder, die in Gruppen unterwegs sind, werden für Täter irgendwann langweilig. Mobber wollen keine Gegenwehr von anderen Kindern, sie suchen sich für Ihre Attacken Mitschüler aus, die alleine da stehen, die keinen Rückhalt von anderen bekommen.

Mit der Klassenlehrerin über die Vorfälle reden. Passiert hier nichts, wenden wir uns an die Schulleitung oder in weiterer Folge an den Schulrat. Das Gespräch sollte am Besten ohne dem Kind statt finden. Hier nie klein bei geben, Mobbing ist ein Verbrechen und es muss etwas dagegen unternommen werden. Die Schule muss merken, dass wir für unser Kind und im schlimmsten Fall für eine Versetzung in eine andere Schule kämpfen werden.

 

Wie sollen wir uns auf keinen Fall verhalten?

Dem Kind zeigen, wie bestürzt man ist. Wir sind die Eltern, unser Kind braucht unsere Stärke und nicht unsere Betroffenheit oder gar Mitleid. Es braucht eine starke Schulter, an der es sich anlehnen kann und der es seine Ängste anvertrauen kann. Es soll nicht das Gefühl haben, dass es uns traurig macht oder wir hilflos sind, wenn es uns über sein Leid erzählt.

Die Mobber alleine zur Rede stellen. Wie oben erwähnt, wäre es fatal für die Situation unseres Kindes. Der, sich ohnehin schon überlegen fühlende Mobber, könnte hier das Gefühl von noch mehr Überlegenheit bekommen, wenn er den Eindruck gewinnt, dass das Opfer mit der Situation nicht alleine zurecht kommt.

Alleine mit den Eltern der Mobber reden. Kein Mensch will glauben, dass sein Kind zu sowas imstande ist. Deswegen werden wir bei den Eltern dieser Täter auf taube Ohren stoßen, wenn wir sie privat damit konfrontieren. Es gibt doch heute schon für alle möglichen Situation gute Gründe, und kein Kind wird einfach so zum Opfer….. das ist nach wie vor, die Meinung vieler Menschen und solche Dinge werden wir durchaus zu hören bekommen, wenn die Mobber-Eltern in den Angriffsmodus gehen. Dieses Gespräch wird in den seltensten Fällen zu etwas führen. Statt dessen ist es ratsam, ein gemeinschaftliches Gespräch in der Schule zu führen. Die Eltern müssen ja doch darüber Bescheid wissen, sonst können sie nicht handeln, das Kind wird ohne Konsequenzen davon kommen und das Mobbing nimmt kein Ende. 

Zum Zurückschlagen ermutigen, denn das geht meistens schief und neutralisiert die Situation nicht. Ganz im Gegenteil, es könnte sogar noch schlimmer werden. Besser wäre es mit dem Kind über die Mobbingattacken zu reden, mit ihm verschiedene Szenarien durchzugehen und ihm Tipps geben, wie es am Besten reagieren soll um dem Täter den Wind aus den Segeln zu nehmen. Feuer bekämpft man nicht mit Feuer, also hilft Mobbing auch nicht gegen Mobbing.

 

Zu diesem Thema kann ich euch dieses Buch empfehlen, indem ihr nicht nur die verschiedenen Arten des Mobbings kennen lernt sondern auch Tipps und Erfahrung für und von Betroffenen bekommt:

Dr. Holger WyrwaÜber zwei Millionen Menschen sind in Deutschland von Mobbing betroffen – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder in sozialen Medien. Psychotherapeut und Mobbing-Experte Dr. Holger Wyrwa erläutert, warum es jeden treffen kann, aus welchen Gründen jemand zum Mobber wird und was man dagegen tun kann. Denn wer die Hintergründe versteht, kann aktiv gegen Mobbing vorgehen. Darüber hinaus liefert Wyrwa ganz konkrete Strategien, die Betroffenen helfen, Blockaden im Kopf zu lösen und sich selbst zu verteidigen. Ein Thema, das uns alle angeht!

Quelle: Amazon

Autor: Dr. Holger Wyrwa

Verlag: Goldmann

Mehr Informationen-> Hier entlang

Meine Rezension: Mobbing nicht mit mir

 

 

Dieser Beitrag gehört zu der #BleibDu Aktion , organisiert von der Netzwerkagentur Bookmark und Authors Assistant. (Im Bild verlinke ich euch die Bleib du Homepage, auf der ihr mehr Informationen zu allen Themen findet.

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