Rezension

Wild Atlantic Way- Memories von Susan Liliales

John O’Horans Entscheidung, seinem Traum vom Archäologiestudium zu folgen, trennte ihn einst von seiner großen Liebe. Als ein ungeplantes Wiedersehen Gefühle aufwirbelt, an deren Existenz er nicht mehr glaubte, willigt er kurz darauf ein, seinem Herzensprojekt zu folgen. Es bietet ihm die Möglichkeit, alten Erinnerungen auf den Grund zu gehen, auch wenn schnell klar wird, dass diese nicht immer nur hilfreich sind. Wird auch John einen Weg finden, um der Liebe zu begegnen, ohne sie zu suchen?
*Inspiriert von wahren Begebenheiten.*
 
Verlag: SP
Seiten: 248
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
Das Cover gefällt mir wieder richtig gut und passt perfekt zu den Vorgängern dieser Reihe.

Natürlich ist auch der Titel nicht zufällig gewählt, denn es geht um jede Menge Erinnerungen, positive wie negative.

John kannte ich ja bereits, aber mit diesem Teil wurde er zu meinem Liebling. Seine Art ist einfach toll. Er ist ein absoluter Familienmensch und trägt sein Herz auf der Zunge. Auch, dass er seine Gefühle offen zeigt, hat mich echt zum schwärmen gebracht und manchmal auch dazu, dass ich ihn am liebsten in den Arm genommen hätte. Seine Chatverläufe mit den anderen J‘s waren einfach grandios und ich habe mich phasenweise wirklich zerkugelt, genau so stelle ich mir Männerchats vor. Nach den Berichten seiner Granny konnte ich seinen Berufswunsch und den Drang gewisse Dinge aufzudecken absolut nachvollziehen. Mit dem was dann kam, habe ich wahrscheinlich genauso wenig gerechnet wie er.

Die Geschichte, die seine Viruserkrankung, wie die J‘s sie sicher nennen würden, hinter sich hat, war auch alles andere als einfach. Ich habe mit ihr wahnsinnig mitgelitten und den Zorn auf so manchen Menschen absolut geteilt. Dass sie so taff geblieben ist, war einfach nur bewundernswert. 

Bis jetzt habe ich mit jedem Teil ein Stück von Irland kennen gelernt, bei diesem Teil ein Stück Geschichte davon und ich war wirklich gefesselt. Es war spannend, verdammt mitreißend und heftig. Obwohl es eine fiktive Geschichte ist, hat diese trotzdem einen wahren Kern und dieser war richtig schlimm. Allein der Gedanke an das Geschehen von damals, treibt mir die Tränen in die Augen. Es gab aber auch wunderschöne Momente, die dafür gesorgt haben, dass ich Schmetterlinge im Bauch hatte und von den Erinnerungen gepackt wurde. Genauso wie es Momente gab, in denen ich einfach nur gehofft habe, dass ich mit meinen Gedanken richtig liege.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, denn es beinhaltet ein Stück Geschichte Irlands, welche wahrscheinlich nur die wenigsten von uns kennen und eine wunderschöne Geschichte, die zeigt, dass einfach nichts unmöglich ist. 

 
 
 

 

Du darfst diesen Beitrag gerne teilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code