Rezension,  Werbung

Zwei Wochen & Alles von Maja Overbeck

„Sein Blick ließ sie vergessen, dass es kompliziert war. Dass sie die Stunden, die noch vor ihnen lagen, genießen würden und alles andere … vediamo.“

Eigentlich sollte es ein traumhafter Freundinnenurlaub in Italien werden. Doch dann erfährt Juli beim ersten Cappuccino, dass ihr Freund sie seit Jahren betrügt. Und auf einmal steht sie alleine da. Ohne Fahrerin, ohne Gepäck, dafür mit gebrochenem Herzen und mitten an der Autobahn.
Rettung naht in Form der schrägen Luna, die Juli nicht nur vom Trampen erlöst, sondern auch noch überredet, mit ihr bis nach Apulien zu fahren – ausgerechnet in den Ort, in dem Juli viele Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Juli stimmt ein, denn ein bisschen Dolce Vita zur Ablenkung kann ja nicht schaden – oder doch?
Als auch noch der wortkarge, aber umso attraktivere Berliner Ruben zu den ungleichen Frauen stößt und Julis verwirrtes Herz mehr zum Schwingen bringt, als ihr lieb ist, nimmt ihr Urlaubsplan B Wendungen, für die sie so gar nicht bereit ist …

Quelle: Amazon

 
 
Verlag: SP
Seiten: 340
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 
 

Das Cover schreit schon so richtig nach Urlaubsstimmung und genau das war der Grund, warum ich es lesen wollte. Natürlich hat mich auch der Klappentext neugierig gemacht, aber hauptsächlich war es der Wunsch nach Urlaubsfeeling.

Und ja es hat gewirkt, denn schon während dem Lesen habe ich mich gefühlt, als wäre ich mitten in Italien gewesen und sobald ich das Buch weggelegt habe, hat mich ein bisschen Reisesehnsucht gepackt. Die Autorin hat einfach die Plätze wunderbar beschrieben, das hat sich wirklich gut angefühlt.

Was es mir nicht so ganz angetan hat, waren die Protagonisten. Mit Ruben und Juli wurde ich nicht wirklich warm, auch viele Aktionen waren für mich einfach überspitzt. Aber das ist leider das Problem, wenn man sich nicht komplett fallen lassen kann beim Lesen, da hat man immer mehr zum Nörgeln. Ich bin aber sicher, dass es nicht vielen so gehen wird. Ich bin da vielleicht manchmal etwas eigenartig.

Der Schreibstil der Autorin war aber wirklich gut, es lag einfach wirklich nur an den Protagonisten und vielleicht ein bisschen an zu vielen italienischen Sätzen. Prinzipiell nix Schlimmes, aber nachdem ich bei jedem italienischen Satz nur Fragezeichen im Kopf hatte, ist es mir nochmal eine Spur mehr aufgefallen, wieviele Sätze das eigentlich sind.

 

Es war eine gute Geschichte mit viel Drama und Action. Und jede Menge Urlaubsfeeling. Auch wenn mich die Protagonisten nicht überzeugen konnten, hat sich das Buch super lesen lassen und auch mein Kopfkino in Gang gebracht. Wer also Urlaubsfeeling dringend nötig hat, dem könnte dieses Buch sehr gut gefallen, denn es katapultiert den Leser direkt nach Italien.

 

 

Du darfst diesen Beitrag gerne teilen.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.